Singapurisches BBQ

Singapurische Satay-Spieße vom Hawker Centre

Diese legendären Satay-Spieße sind das Herzstück jedes singapurischen Hawker Centres – zarte Hähnchenstreifen, mariniert in Kurkuma, Zitronengras und Galgant, über Holzkohle gegrillt bis zur goldbraunen Perfektion. Serviert mit dampfendem Ketupat (Reiskuchen), knackigen Gurkenscheiben, roten Zwiebeln und einer cremig-würzigen Erdnusssauce. Ein unvergessliches Geschmackserlebnis, das die vielfältige Kulinarik Singapurs auf einem Spieß vereint.

Zubereitung

  1. 1

    Für die Marinade Zitronengras, Galgant, Kurkuma, Korianderpulver, Kreuzkümmel, Palmzucker, 2 EL Öl und Salz zu einer glatten Paste verarbeiten. Die Hähnchenstreifen gründlich in der Marinade wenden und mindestens 2 Stunden, idealerweise über Nacht, im Kühlschrank marinieren.

  2. 2

    Für die Erdnusssauce die gemahlenen Erdnüsse mit Kokosmilch, Tamarindenpaste, Kecap Manis und gehackter Chili in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Unter ständigem Rühren 5–8 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce eindickt. Mit Salz und Zucker abschmecken.

  3. 3

    Das marinierte Fleisch auf die gewässerten Bambusspieße fädeln – jeweils 3–4 Streifen pro Spieß, dabei das Fleisch wellenartig aufspießen für maximale Grillkontaktfläche.

  4. 4

    Den Holzkohlegrill auf hohe Hitze vorheizen. Die Spieße nahe der Glut grillen und alle 1–2 Minuten wenden. Während des Grillens mit dem restlichen 1 EL Öl bepinseln.

  5. 5

    Nach insgesamt 8–10 Minuten Grillzeit – das Fleisch soll leicht verkohlt und durchgegart sein – die Spieße vom Grill nehmen.

  6. 6

    Sofort mit der warmen Erdnusssauce, Ketupat oder gekochtem Reis, Gurkenscheiben und Zwiebelringen servieren.

💡 Tipps vom Grillmeister

  • Bambusspieße unbedingt mindestens 1 Stunde wässern – so verbrennen sie auf dem Grill nicht.
  • Für den authentischen Hawker-Geschmack ausschließlich Holzkohle verwenden – Gasgrills erreichen nicht die gleiche Rauchnote.
  • Die Erdnusssauce kann bereits am Vortag zubereitet werden und schmeckt am nächsten Tag noch aromatischer.
  • Schweinefleisch und Rindfleisch eignen sich ebenso hervorragend – dann die Marinierzeit auf mindestens 4 Stunden ausdehnen.
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