Definition
Grillmethode, bei der der Grill in eine direkte Hitze-Zone und eine indirekte Zone unterteilt wird. Ermöglicht sowohl scharfes Anbraten als auch schonendes Garen in einer Grillsession.
Wissenschaftlicher Hintergrund
Das Zwei-Zonen-Prinzip nutzt die räumliche Trennung von Wärmequellen: Eine Seite wird auf hohe Temperatur (250–300 °C) geheizt, die andere bleibt kühl oder wird nur indirekt beheizt. Dies basiert auf der thermodynamischen Kontrolle von Maillard-Reaktion und Kerntemperatur-Entwicklung. Die Methode ist Standard in der Niedrigtemperatur-Garmethode (Low & Slow) und beim Reverse Sear.
Praxistipp für den Grillmeister
Starten Sie mit direkter Hitze zum Anbraten und Entwickeln der Kruste, dann verlagern Sie das Fleisch in die kühle Zone zum schonenden Durchgaren. So erreichen Sie optimale Oberflächenkaramellisierung bei perfekter Kerntemperatur.
