Modul 3 von 6
Verbinden & zuhören: KI an deine Tools koppeln — und erst lesen lassen
Zwei Schritte: die KI über den Rovo MCP mit Jira und Confluence verbinden — und sie dann zuerst nur den Ist-Stand lesen lassen. Kein blindes Drauflosschreiben.
7 MinVoraussetzungen
- Ein Atlassian-Account (der kostenlose Tarif reicht für den Start).
- Eine KI mit Rovo-MCP-Zugang (der Brücke zwischen KI und deinem Jira/Confluence).
- 30 Minuten und die Bereitschaft, der KI zuzusehen, statt alles selbst zu klicken.
Schritt 1 — Verbinden
Verbinde die KI über den Atlassian Rovo MCP mit deinem Jira und deinem Confluence. Damit bekommt sie zwei Dinge:
- Jira — dein Arbeits-Board (Aufgaben, Bereiche, Status).
- Confluence — deine Wissensbasis (Seiten, Dokumente).
Achte auf eines: Die KI arbeitet mit deinen Rechten. Sie kann nur, was du darfst. Gib ihr Zugriff bewusst — und behalte die Kontrolle darüber, was geschrieben wird (dazu Modul 4).
Schritt 2 — Zuerst zuhören (Read-only Discovery)
Jetzt der Schritt, den 90 % überspringen — und genau deshalb im Chaos landen:
Lass die KI erst lesen, nie blind schreiben.
Bitte sie, zuerst eine Read-only-Discovery zu machen: Welche Projekte, Boards, Seiten gibt es schon? Was ist leer, was ist gefüllt, wo sind Lücken? Sie schreibt dabei nichts — sie erstellt dir eine ehrliche Bestandsaufnahme.
Warum das der wichtigste Schritt ist:
- Du baust auf Realität, nicht auf Annahmen. Vielleicht existiert schon ein leeres Standard-Projekt. Vielleicht ist Confluence komplett leer. Das musst du wissen, bevor du strukturierst.
- Du verhinderst Duplikate. Was schon da ist, wird nicht ein zweites Mal angelegt.
- Du behältst die Hoheit. Du entscheidest nach der Discovery, was angelegt wird — nicht die KI im Alleingang.
Merksatz für dieses Modul: Eine KI, die schreibt, bevor sie gelesen hat, produziert Müll mit Tempo. Erst Discovery, dann Struktur.
